Interfraktioneller Antrag bzgl. Aufstellung von City-Tree-Elementen an geeigneten Stellen im Stadtgebiet

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schuchardt,

hiermit stellen die Unterzeichner folgenden Antrag:

Die Stadt Würzburg nimmt Verhandlungen mit der Firma Green City Solutions (GCS) auf, um die auf der Landesgartenschau präsentierten City-Tree Elemente, möglichst kostenneutral für ein Jahr zur Verfügung gestellt zu bekommen. Die Elemente sollen an geeigneten Standorten in der Innenstadt aufgestellt und die Wirkung ausgewertet werden.

Begründung:

Der sogenannte City-Tree ist eine neuartige Konstruktion zur Luftverbesserung, mit einer Grundfläche von zwei mal drei Metern und einer Höhe von ca. vier Metern. An der senkrechten, fast quadratischen, Fläche sind speziell ausgewählte Moose angesiedelt, die insgesamt zwölf Quadratmeter Grünfläche bilden. Die City-Tree Elemente sind geeignet Stickoxid, Feinstäube und Kohlendioxid aus der Luft zu filtern.

Darüber hinaus haben sie einen positiven, weil kühlenden Effekt auf das Stadtklima. Geeignete Standorte wären Grombühlstraße, Schweinfurter Straße oder Theaterstraße. Es geht nicht darum Bäume zu ersetzen oder weniger anzupflanzen. Ziel soll es vielmehr sein, alle Möglichkeiten zu prüfen, die Luftqualität und das Stadtklima in Würzburg nachhaltig zu verbessern, auch dort wo sonst keine Begrünung möglich ist.

Joachim Spatz, Stadtrat FDP

Heinz Braun und Fraktion ÖDP

Wolfgang Roth und Fraktion CSU

Lore Körber-Becker und Fraktion SPD

Barbara Lehrieder und Fraktion Grüne

Uwe Dolata und Fraktion FWG

Jürgen Weber und Fraktion WL

Wolfgang Baumann, Stadtrat ZfW

Charlotte Schloßareck, Stadträtin Bürgerforum

Sebastian Roth, Stadtrat Die Linke

Antrag79-18

Antrag zur kostenlosen Nutzung der Straßenbahn an den Adventssamstagen in der Kernzone

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Green City Plan sind unterschiedliche Maßnahmen gebündelt, die der Verbesserung der Luftreinhaltung dienen und damit mehr Lebensqualität schaffen. Eine dieser Maßnahmen beeinhaltet die Preisgestaltung des ÖPNV als Daueraufgabe.

Bereits im Jahre 2015 wurden von Ihnen Ideen entwickelt, die aber daran scheiterten, weil die Regierung von Unterfranken einen Nulltarif als nicht genehmigungsfähig erachtete.

Daher beantragen wir:

Der Stadtrat möge beschließen, an den Adventssamstagen den Besuchern der Innenstadt die kostenlose Nutzung der Straßenbahn in der Kernzone (ähnlich dem Augsburger Modell) zu ermöglichen.

Zur Begründung:

Nach dem erfolgreichen Projektversuch zum Stadtfest möchten wir daran anknüpfen und den Menschen an den Adventssamstagen die kostenlose Nutzung der Straßenbahn in der Kernzone ermöglichen, um so einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Parksuchverkehrs an diesen hochfrequentierten Tagen zu leisten.

Bezugnehmend auf das sehr erfolgreiche Stadtfest, ging die WSB  von einem Fahrgeldverlust von ca. 10 -15 tsd Euro für die beiden Tage aus. Aufgrund des so geringen Betrages ist der Vorteil des reduzierten Parksuchverkehrs in diesen Stoßzeiten als vorrangig zu betrachten.

Der Kernbereich der Innenstadt wird dadurch attraktiver und auch die Aufenthaltsqualität steigt für die Besucher, da oftmals die Straßenbahn als kostenloses Shuttle zum Großparkplatz Talavera fungiert.

Mit freundlichen Grüßen.

Sabine Wolfinger, CSU Fraktion

Judith Jörg, CSU Fraktion

Wolfgang Roth, CSU Fraktion

Sonja Buchberger, CSU Fraktion

Manuele La Rosa, CSU Fraktion

Charlotte Schloßareck, FDP/Bürgerforum Fraktion

Antrag82-18

Standpunkt zur Parkplatzsituation in der Innenstadt

Die FDP/Bürgerforum-Fraktion hat die Einrichtung der Fußgängerzone Plattnerstraße, Bruderhof und Sterngasse abgelehnt. Die Forderung nach Luftreinhaltung und Aufenthaltsqualität halten wir für berechtigt, aber die Interessen des Einzelhandels, der sonstigen Dienstleister und Ärzte nach bequemer Erreichbarkeit stehen dem entgegen. Wir bemühen uns diesen Konflikt zu lösen.

Frei von Ideologie sehen wir uns als Partner, nicht als Vormund der Bürger und stellen die Entscheidung der Wahl des Fortbewegungsmittels frei, ob ÖPNV, Auto, Rad oder fußläufig.

Der Ausweitung von Fußgängerzonen können wir nur dann zustimmen, wenn Ersatzparkplätze in Parkhäusern am Rande der Innenstadt geschaffen werden, da die Parkhäuser in der Innenstadt auch an normalen Tagen ausgelastet sind. So könnten Oberflächenparkplätze sinnvoll ersetzt werden.

Die FDP/Bürgerforum-Fraktion hat in ihrer Arbeit bereits eine Vielzahl an konkreten Vorschlägen gemacht, wie wir die Parksituation in unserer Innenstadt verbessern können. Unser Prüfauftrag das Parkhaus am Mainfranken Theater aufzustocken, liegt dem Stadtrat vor. Wir haben ferner den Antrag gestellt, Park-and-Ride in der Sanderau an der s.Oliver arena zu ermöglichen.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Charlotte Schloßareck (Bürgerforum) erklärte:

„Der Internethandel bedroht ohnehin den stationären Einzelhandel in den Innenstädten. Wir sollten diese Bedrohung nicht durch das Erschweren der Erreichbarkeit unserer Innenstadt verschärfen. Darüber hinaus hat Würzburg steigende Touristenzahlen. Ein Teil hiervon kommt auch mit dem PKW. Die Situation rund um das Mainfranken Theater wird auch dadurch verschärft, dass im Theater deutlich mehr Besucherplätze geschaffen werden. Auch hier wird ein Teil der Besucher weiterhin mit dem Auto kommen.“

Zusätzliche Möblierung der Kaiserstraße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen: „Die Stadt Würzburg beauftragt die Bauverwaltung, zwei weitere sogenannte „Stadtsofas“ in der Kaiserstraße anfertigen zu lassen und aufzustellen. Ferner beauftragt die Stadt Würzburg das Gartenamt, auch in den folgenden Jahren acht sogenannte „Blumenpyramiden“ in der Kaiserstraße aufzustellen.“

Ziel ist die Aufwertung und weitere Attraktivierung der neu sanierten Kaiserstraße. Die zusätzlichen Sitzgelegenheiten und die Blumenbepflanzungen steigern die Aufenthaltsqualität nachhaltig.

 

Einführung einer Smart City App

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum-Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

Die Stadt Würzburg beauftragt die WVV und ihre Tochtergesellschaften mit der Einführung einer integrierten, alle Mobilitätsangebote umfassenden App. In dieser sollen mindestens integriert sein:

  • Bezahlsystem / Parktickets Oberflächenparken
  • Bezahlsystem / Parktickets Tiefgaragenparken
  • Bezahlsystem / Nutzung Scouter Carsharing
  • Bezahlsystem / Nutzung Nextbike Bikesharing
  • Bezahlsystem / Fahrtickets ÖPNV

Das System soll überdies so entwickelt werden, dass zukünftig weitere Angebote und Bezahllösungen, wie auch weitere Anwendungen im Rahmen der Smart City Würzburg-Initiative, integriert werden können. Die Einbindung Würzburger Unternehmen mittels eines Mehrwertsystems / Rabattsystems für deren Kunden sollte ermöglicht werden.

Nachdem die ÖPNV-Tarife und perspektivisch wohl auch die Parktarife erhöht werden, beantragen wir in Abweichung des Beschlusses vom 26.04.2018, dass die Kosten für die Nutzung des App-Services durch die Anbieter – d.h. Stadt Würzburg, WVV, WSB und SVG – übernommen werden.

Ein solches System gewährleistet einen zeitgemäßen, nutzerfreundlichen und richtungsweisenden Schritt der Stadt Würzburg auf dem Weg zur Smart City. So würden beispielsweise die verschiedenen Angebote der WVV zusammengeführt und der Bürger hätte jederzeit mit einem Blick eine Übersicht über die mit den jeweiligen Mobilitätsmöglichkeiten verbundenen Kosten und dem damit verbundenen Zeitaufwand.

So kann der Bürger weg vom automobilen Individualverkehr zu alternativen Verkehrsmitteln gelenkt werden, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

2018-06-14_Einführung_einer_SmartCity_App

Möblierung der Fußgängerzone Theaterstraße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

„Die Stadt Würzburg beauftragt die Bauverwaltung mit der Planung und Umsetzung einer attraktiven Möblierung der Fußgängerzone in der unteren Theaterstraße.“ Ziel ist die Aufwertung und Attraktivierung der neu eingerichteten Fußgängerzone. Die Möblierung mit Sitzgelegenheiten sowie Wanderbäumen und Blumenbepflanzungen steigert die Aufenthaltsqualität und sollte auch im Hinblick auf eine in Zukunft dort zu errichtende Straßenbahntrasse ausgewählt werden, damit diese Möblierung zukünftig weiter genutzt werden kann. Damit soll ein erster konkreter Baustein für eine dauerhafte Fußgängerzone Theaterstraße geschaffen werden.

2018-05-17_Möblierung_Theaterstraße

Prüfung der Aufstockung der Parkgarage am Mainfranken Theater

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die FDP/Bürgerforum Fraktion im Würzburger Stadtrat stellt hiermit den Antrag, der Stadtrat möge beschließen:

„Die Stadt Würzburg prüft in Abstimmung mit der SVG, ob im Zuge der Erhöhung des Bühnentrakts des Mainfranken Theaters auch die angrenzende Parkgarage am Mainfranken Theater entsprechend erhöht werden kann.“

2018-05-17_Aufstockung_Parkgarage_MFT

„Steinlein“-Trasse muss kommen

Pressemitteilung

 

Um die Verkehrsanbindung der Stadtteile Ober- und Unterdürrbach, Versbach und Lindleinsmühle auch zukünftig zu sichern, fordern die Stadträte der FDP/Bürgerforum-Fraktion die zügige Realisierung der „Steinlein“-Trasse.

 

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Charlotte Schloßareck (Bürgerforum) erklärte:

„Nach der im Zuge des Ausbaus des Uniklinikums anstehenden Sperrung des Zinkleswegs, sind die Stadtteile Ober- und Unterdürrbach, Versbach und Lindleinsmühle vom direkten Weg in und aus der Stadt abgeschnitten. Um die Mobilität der Bürger zu sichern, ist die schnellstmögliche Realisierung der „Steinlein“-Trasse zwischen Rotkreuzhof und Lindleinsmühle aus unserer Sicht unumgänglich. Diese sollte nach Möglichkeit noch vor der Sperrung des Zinkleswegs erfolgen. Die genaue Straßenführung kann im Zuge eine Ortsbegehung festgestellt werden, so dass die Interessen aller bestmöglich einfließen können.“

 

Stadtrat Joachim Spatz (FDP) ergänzte:

„Die „Steinlein“-Trasse sichert die Verbindung von Ober- und Unterdürrbach Richtung Greinbergknoten, der Autobahnauffahrt in Estenfeld, sowie zum Gewerbegebiet Ost und zur B19. Sie ist für uns die einzig sinnvolle Möglichkeit, um die Sperrung des Zinkleswegs auszugleichen. Sämtliche diskutierten Alternativen, beispielsweise auch eine Streckenführung über Grombühl, machen weder ökonomisch noch ökologisch Sinn. Die betroffenen Bürger in Ober- und Unterdürrbach, Versbach und der Lindleinsmühle brauchen endlich eine Entscheidung.“